Apothekenmuseum

Stiftung Kohl'sche Einhorn-Apotheke


Öffnungszeiten:           

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
11.00 Uhr und 14.30 Uhr

Mittwoch und Samstag
11.00 Uhr

Besichtigung nur mit Führung.
Gruppen nur nach vorheriger Anmeldung unter der Telefon-Nr. (0 91 41) 23 07.

Seit 1979 befindet sich in den Räumen des früheren Arzneikellers ein Apothekenmuseum, dessen Träger die Stiftung Kohl´sche Einhorn-Apotheke ist. Das Apothekenmuseum zeigt mit der Offizin und dem Labor die Einrichtung aus der Zeit nach 1882. Eine steile Treppe führt hinab in die Kellergewölbe des Hauses, in denen die verschiedensten Zeugen vergangener Apothekerkunst auf den Besucher warten: Salbenrührschalen, Schmelztiegel, Pulverreibschalen, Mörser und Salbentöpfe gehören ebenso dazu wie feine Präzisions- und Rezepturwaagen. Neben Zäpfchengießformen, Tinkturenpressen und Koliervierecken sind Pillenmörser und Pillenbrett zu sehen, mit denen man die Arzneiform herstellte, die dem Apotheker seinen Spitznamen einbrachte: Pillendreher.

Die Ausstellung der alten Apotheke wird ergänzt durch die historische Kräuterkammer aus dem 19. Jahrhundert, in der ein Trockenschrank für Kräuter, die Häckselmaschine, dass Drogenhackbrett und andere Gerätschaften zum Bearbeiten von getrockneten Pflanzen erklärt werden.



Die Stiftung Kohl´sche Einhorn-Apotheke erinnert mit ihrem Namen an den ehemaligen Einhorn-Apotheker Wilhelm Kohl (1848-1898). Er war neben seinem Apothekerberuf Streckenkommissar der Reichslimeskommission und damit einer der Mitbegründer der regionalen Archäologie.

Auch als Gründungsvorsitzender des örtlichen Altertumsvereins, eines Vereins zur Förderung der Geschichtsforschung, schrieb er sich in die Annalen der Stadt Weißenburg ein.

Weitere Informationen zur Apotheken-Geschichte:
www.deutsches-apotheken-museum.de



 

Historischer Stammtisch der Stiftung Kohl´schen Einhorn-Apotheke

Mittwochs um 20 Uhr im Gasthof "Goldener Adler" am Marktplatz in Weißenburg 2018
 
07.03.2018: Evi Schultheiß, Kreisheimatpflegerin Landkreis Roth, Heideck Offenbrunn: „Juden im Landkreis Roth“
11.04.2018: Werner Kugler, Dekan i.R., Heidenheim: „Heidenheim am Ende des Mittelalters“
16.05.2018: Wolfgang Korn, Architekt und Denkmalpfleger in Tibet, Weißenburg: „Die Pagoden von Kathmandu“
 
 
Juni, Juli, August - Sommerpause 
 
05.09.2018: Gabriele Prasser, 1. Vorsitzende der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg: „Die Nubier“
17.10.2018: Reinhard Schwirzer, Oberbürgermeister a. D.: "Wir glauben an den Sieg des Hakenkreuzes, weil wir wissen, dass die Sache gut ist!“(Kreisleiter M.Gerstner, Rede vom 31.03.1933)--Die NSDAP und ihre Mitglieder in Stadt und Kreis Weißenburg i.Bay. (1922-1945) 
14.11.2018: Almut Binkert, Weißenburg: „Das Leben der Hl. Herzogin Hedwig von Schlesien (1174-1243)" 
12.12.2018: Arndt Müller, Buchhändler in Frankfurt a. M.: "Hans Fuchs, ein Nördlinger Bildhauer (1517-1562) im Umbruch der Reformation“